ESC-Semifinale 1: Vicky Leandros eröffnet, Go-Jo macht den Pausenwitz – alle Acts im Überblick

ESC 2026 (First Semi Final, über ORF/Roman Zach-Kiesling)
ESC 2026 (First Semi Final, über ORF/Roman Zach-Kiesling)

Dienstag, 12. Mai 2026, 21 Uhr, Wiener Stadthalle. Das erste Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests entscheidet, welche zehn der 15 antretenden Länder ins Finale einziehen. Deutschland und Italien treten außer Konkurrenz auf. Die Übertragung in Deutschland läuft auf ARD ONE, ab 20:15 Uhr mit der Vorberichterstattung von Constantin Zöller, Carolin Worbs und Miguel Robitzky.

Die Startreihenfolge im Überblick

Moldau eröffnet das erste ESC-Halbfinale 2026 in Wien mit Satoshi und dem Song „Viva, Moldova!“. Danach folgen in dieser Reihenfolge die 15 wertenden Länder – ergänzt durch die außer Konkurrenz antretenden Beiträge von Italien (nach Platz 5, also Georgien) und Deutschland (nach Platz 9, also Israel).

  • 1. 🇲🇩 Moldau – Satoshi – „Viva, Moldova!“
  • 2. 🇸🇪 Schweden – FELICIA – „My System“
  • 3. 🇭🇷 Kroatien – LELEK – „Andromeda“
  • 4. 🇬🇷 Griechenland – Akylas – „Ferto“
  • 5. 🇵🇹 Portugal – Bandidos do Cante – „Rosa“
  • 6. 🇬🇪 Georgien – Bzikebi – „On Replay“
  • 🇮🇹 Italien (außer Konkurrenz) – Sal Da Vinci – „Per Sempre Sì“
  • 7. 🇫🇮 Finnland – Linda Lampenius x Pete Parkkonen – „Liekinheitin“
  • 8. 🇲🇪 Montenegro – Tamara Živković – „Nova Zora“
  • 9. 🇪🇪 Estland – Vanilla Ninja – „Too Epic To Be True“
  • 10. 🇮🇱 Israel – Noam Bettan – „Michelle“
  • 🇩🇪 Deutschland (außer Konkurrenz) – Sarah Engels – „Fire“
  • 11. 🇧🇪 Belgien – ESSYLA – „Dancing on the Ice“
  • 12. 🇱🇹 Litauen – Lion Ceccah – „Sólo Quiero Más“
  • 13. 🇸🇲 San Marino – SENHIT – „Superstar“
  • 14. 🇵🇱 Polen – ALICJA – „Pray“
  • 15. 🇷🇸 Serbien – LAVINA – „Kraj Mene“

Opening und Interval Act

Die Show eröffnet Vicky Leandros mit „L’amour est bleu“ – dem luxemburgischen Beitrag beim ESC 1967 in Wien, ein Tribut an die Geschichte des Wettbewerbs. Als Interval Act während der Abstimmung tritt ein bekannter australische Vorjahresteilnehmer auf und klärt auf humorvolle Weise den Unterschied zwischen „Austria“ und „Australia“.

Strategische Einordnung: Wer profitiert, wer leidet?

Die Startreihenfolge ist im ESC kein Zufall – sie wird nach dramaturgischen und produktionstechnischen Kriterien festgelegt. Historisch gilt: Wer zu Beginn auftritt, wird beim Televoting oft vergessen. Wer am Ende steht, bleibt im Gedächtnis.

Finnland gilt als Topfavorit des gesamten Wettbewerbs und tritt an Startplatz 7 der wertenden Länder auf – eine mittlere Position, die solide ist, aber nicht ideal. Schweden startet an zweiter Stelle – früh, was für ein Land mit so starken Streaming-Zahlen ein gewisses Risiko darstellt, obwohl Schweden beim ESC traditionell stark im Televoting abschneidet.

Griechenland mit „Ferto“ von Akylas startet auf Platz 4, die laut Buchmachern zu den stärksten Kandidaten des Abends zählt. Israel mit Noam Bettan landet auf Platz 10, gefolgt vom deutschen Gastauftritt von Sarah Engels – eine für den deutschen Beitrag angenehme Platzierung, da er kurz nach der Halbzeitmarke der Wertungsländer aufläuft.

Serbien schließt den Abend ab – Startplatz 15, die letzte Position. Statistisch ist das keine schlechte Ausgangslage: Wer am Ende singt, bleibt dem Publikum beim Voting am frischesten in Erinnerung.

Zehn Länder kommen weiter ins große Finale am 16. Mai.

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